Was wir wollen

Jürgen Wiethüchter Dienstleistungen wurde 2008 gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, neben Beratungsleistungen für Verkehrsunternehmen und Kommunen auch Fahrgastkontrollen für Verkehrsunternehmen anzubieten.

Die Erfahrung zeigt, dass für die Kunden im ÖPNV das Sicherheitsbedürfnis immer wichtiger wird und gleichzeitig auch die Einnahmesicherung in Zeiten schwieriger Haushaltslagen bei den kommunalen Gewährsträgern der Verkehrsunternehmen an Bedeutung gewinnt. Mit Kontrollleistungen können beide Anforderungen zur Deckung gebracht werden, denn einerseits zeigen die Unternehmen bei den Fahrgästen Präsenz, geben diesen also ein Sicherheitsgefühl und andererseits werden dadurch potenzielle Nichtzahler abgeschreckt Fahrgelder zu hinterziehen und die zahlende Kundschaft sieht das Interesse des Verkehrsunternehmens am zahlenden Kunden. Daher liegt unser Augenmerk auch auf dem Gebiet der Einnahmesicherung.

Unsere Erfolge sprechen für sich. So konnten wir seit Unternehmensgründung erfreulicherweise keinerlei Übergriffe auf unsere Mitarbeiter feststellen. Die von uns festgestellten Schwarzfahrerquoten belaufen sich auf ca. 7 – 8%. Es kam bisher nur zu einer Gerichtsverhandlung bei der unsere Mitarbeiter aussagen mussten. Dies werten wir als Indiz für die Zuverlässigkeit und gute Ausbildung der eingesetzten Personale. Bei uns gibt es keine „schwarzen Sheriffs“.

Der öffentliche Personennahverkehr ist eine wesentliche Stütze des Umweltverbundes und gerade in Zeiten des Klimawandels ein nicht wegzudenkender Faktor zum Klimaschutz. Da der Rohstoff Öl endlich ist, muss dem auch im ÖPNV Rechnung getragen werden. So kommen Projekte wie autonomes Fahren nicht nur für Pkw in Betracht. Auch der ÖPNV muss sich auf diese neue Technologie einstellen und dem offen gegenüberstehen. Wir verschießen uns in unserer Beratung diesen Neuerungen nicht und binden Sie in unsere Konzepte mit ein, wenn es Sinn macht.

Etliche Untersuchungen zeigen einen Wandel in den Mobilitätsbedürfnissen der Bevölkerung gerade in den Ballungsräume. Der Führerschein ist dort nicht mehr das Statussymbol der jungen Menschen und der Autobesitz längst nicht mehr zentral für die Abwicklung des Mobilitätsbedürfnisses. Heute wird die Mobilität flexibel den Bedürfnissen angepasst und die Angebotes den Bedürfnissen entsprechend genutzt. Der Pkw spielt nur eine mögliche Variante wieder. Heute wird zwischen Pkw, Carsharing, ÖPNV, Fahrrad oder Zug und Fußweg gemixt und die jeweils beste Variante ausgesucht.

Dies wird nach und nach auch die Ballungsrandgebiete betreffen, aber auch der ländliche Raum unterliegt diesen Bedürfnissen mittelfristig. Genau dies gilt es nicht nur in den Weiterentwicklungen der Mobilität zu berücksichtigen. Entwicklungen wie das Dorfauto als eine Variante des Carsharing im ländlichen Raum oder Mitfahrbänke in Dörfern spiegeln nur beispielhaft die Überlegungen zur Gewährleistung der Mobilitätsbedürfnisse wieder. Aber auch Mixformen früherer Jahre erleben wieder eine Renaissance wie die Kombination von Busbeförderung und Warentransport in einem Fahrzeug.

Uns ist es wichtig, dem demografischen Wandel aktiv zu begleiten und Wege aufzuzeigen, ein attraktives Mobilitätssystem angepasst auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung zu entwickeln. Dies geht nur durch eine integrierte Planung und Beratung aller an der Mobilität Beteiligten.